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Ein kleiner Reisebericht
Gleich zu Beginn
möchte ich im Namen Aller unserem Jugendleiter Thomas Blechschmidt danken, der
uneigennützig und aufopferungsvoll, also so wie wir ihn alle kennen, die Reise
organisierte.
 Nach 5-stündiger
Fahrt in einem gemieteten Bus kamen wir in München am Freitag, den 25.01.2002
gegen 22:00 Uhr an.
Gleich nach unserer Ankunft
erlebten wir die erste Überraschung, das Abendbrot. Bockwurst mit Brötchen oder
besser gesagt, Brötchen mit Senf, die Würstchen waren nämlich alle. Tapfer wie
wir nun mal sind, haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen und fanden nach
einer kurzen Irrfahrt durch München mit letzten Kräften ein Mc Donalds.
So gestärkt ging es zurück zu
unserer Unterkunft, einer Turnhalle, in der wir unser Luftmatratzenlager
aufschlugen. Gegen 3:00 Uhr war die Partiestimmung auf ein Niveau abgesackt bei
dem es uns gelang, einzuschlafen. 06:00 Uhr war aufstehen angesagt. Unsere
Angst zu verschlafen, war unbegründet, ca. 50 bis 100 Wecker sorgten dafür,
dass wir wenige Minuten nach 06:00 Uhr entnervt aufstanden.
Nach dem Frühstück galt es, sich
für eine von 5 Touren zu entscheiden. Hier trennten wir uns. Johannes Winter, Benjamin Kassau und ich
entschieden uns für die Tour 5. Ich kann also hier nur von den Erlebnissen
dieser einen Tour schreiben, vielleicht berichten die anderen ja auch noch von
ihren Touren?! Leider hatte von uns dreien keiner einen Fotoapparat mit, so
dass es von den sehr interessanten Dingen, die wir sahen, keine Bilder gibt.
(Passiert uns beim nächsten Mal nicht wieder, versprochen!) Folgende Stationen
erwarteten uns auf unserer Tour:
Vortrag in der
Technischen Universität München
(T.U.M.) über Studienmöglichkeiten, Forschung und die Uni selbst. Danach
ging es zu Fuß zu einer Halle der Triebwerkstestabteilung der Uni. Hier hörten
wir noch einen Vortrag. War sehr informativ aber insgesamt etwas trocken.
 Jetzt fuhren wir mit
dem Bus zum Flughafen (Franz-Josef-Strauß-Flughafen), zur
Polizei-Hubschrauberstaffel. Mit Vortrag über Technik, Einsatzspektrum, Arbeit,
Ausbildung, Ausbildungsanforderungen u. Besichtigung eines
Polizeihubschraubers. Hier durften wir uns auch in das Cockpit setzen und den
Hubschrauber „anfassen“. Ein Pilot erklärte uns auf sehr interresante Art und
Weise alle Details. Man sollte als Hubschrauberpilot übrigens nicht größer sein
als 1.80 m, sonst bekommt man in dem engen Cockpit Probleme. (Warum bauen die
Ingeneure eigentlich nicht etwas größere Cockpits ??)
Ebenfalls auf dem
Flughafengelände besuchten wir dann den Bereich Lufthansa-Technik. Hier werden
Passagierflugzeuge gewartet, modernisiert und umgebaut. Nach einer bestimmten
Anzahl Flugstunden muß jedes Flugzeug hierher zur Inspektion bzw.
Generalüberholung. Man könnte auch sagen es handelt sich bei diesem Bereich um
den Flugzeug-TÜV.
 Danach ging es,
wieder mit dem Bus, zur MTU (Münchner Turbinen Union).
Die MTU ist der
größte Triebwerkshersteller in Europa und der Drittgrößte der Welt. Auch hier
hörten wir wieder einen Vortrag, erhielten Mittagessen und konnten eine
Fertigungshalle besichtigen. Auch hier standen Mitarbeiter der MTU zur
Verfügung, die geduldig unsere vielen Fragen beantworteten.
 Nach diesem
umfangreichen Programm ging es zurück in unsere Turnhalle. Hier hieß es,
schnell frischmachen, die guten Klamotten an und ab zur Disco einschl.
Abendverpflegung, mit Alkoholfreien Getränken, guter Musik und jeder Menge
Partiestimmung. Diesmal Nachtruhe auch irgendwann nach 24:00 Uhr.
Am nächsten Morgen
ausschlafen bis 07:00 Uhr, dann aufstehen und Fahrt zum Luftfahrtmuseum. Hier
gab es gegen 10:00 Uhr Frühstück und eine ausgiebige Besichtigungstour. Danach
ging es nach Hause.
Stephan Friedrich
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