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Endlich
war es so weit, Freitag der 20. Juli, es konnte losgehen. Doch zuvor
erst einmal Flugzeuge abrüsten und Hänger beladen. Zur Freude von
uns hatte auch Alex Steuke seine Playstation® mit! Als wir dann
endlich alles zusammen hatten, machten wir uns auf den Weg nach
Gardelegen zum Wettkampf. Mit großer Erwartung, wie der Platz aussähe,
war die Autofahrt erträglich. Ein Hingucker war natürlich die Hängerkolonne,
die wir bildeten. Und so ging es gemütlich voran. Zum Glück war
der Platz gut zu finden, so konnten wir uns unnötiges Rangieren
ersparen. Endlich angekommen! Doch zu unserem Erstaunen mussten
wir feststellen das der Platz ganz anders war, als wir es von Oppin
gewöhnt waren. Direkt im Anflug war eine riesige Hochspannungsleitung
zu sehen und man musste Bergauf landen. Jedoch, nach einigen Starts
hatte man sich an diese Umstellung gewöhnt.
Samstag
war dann endlich der erste Wertungstag, alle waren sehr aufgeregt
und konnten es kaum erwarten loszufliegen. Doch vorher hieß es erst
einmal aus seinem Zelt zu krauchen und frisch und munter in den
Tag zu gehen. 9.00 Uhr war Briefing und so ging es für die Club-
und Doppelsitzerklasse mit 100km und für die Standardklasse mit
150km los. Als Schleppmaschinen hatte der Wettkampfleiter, Mario
Neutsch, 4 Wilga's besorgt.
Um 12.00 Uhr war dann Startbereitschaft und 13.00 Uhr endlich alle
drei Klassen oben. Nun hieß es für die Helfer erst einmal ausruhen,
sonnen und natürlich Playstation® spielen. Doch wir als Helfer trugen
immer die Angst mit uns herum das unsere "Starpiloten" außenlanden
könnten. Das kam zum Glück nur drei mal in den sieben Tagen des
Wettkampfes vor. Doch die Angst kam öfter zum Ausbruch, denn bei
jedem Anruf ertönte die Sirene des Gardelegener Vereins. Dann hieß
es immer wenn wir uns ansahen "Außenlandung!!!" Selbst am Abreisetag
war uns klar, dass irgendjemand außengelandet sein musste - dem
war natürlich nicht so. Da uns Petrus aber die ganze Woche mit super
Wetter gesegnet hatte blieben uns endlos lange Rückholtouren bis
zum Morgengrauen erspart.
Doch das Fliegerfieber erwischt eben doch jeden Piloten wenn er
anderen beim Segeln zuguckt. Und so entschlossen sich Falk Wozny
(der eigentliche Chefrückholer), Sebastian Groebel, Jan Tell, Marco
Schwanengel und meine Wenigkeit, Ria Kresse, den Puchacz aus Oppin
nach Gardelegen zu holen. Man könnte es als Nacht- und Nebelaktion
bezeichnen, denn wir fuhren 22.00 Uhr los und kamen erst 2.15 Uhr
an, müde aber glücklich. Denn die Tatsache, dass Falk fliegen wollte
bedeutete für uns Helfer, dass wir mitfliegen konnten. So teilten
wir uns also ein, für jeden Tag einer. Die Woche verlief sehr angenehm.
Abends waren wir noch Essen und einmal auch Kegeln.
Viel zu schnell kam dann der Abschlussabend. Das traurige daran
war das man mit den Leuten jetzt erst ins Gespräch kam und seine
Erfahrungen austauschen konnte. Doch wir seh'n uns ja alle wieder,
zum Jugendvergleichsfliegen in Magdeburg vom 8.9. bis 9.9.2001.
Sonntagfrüh aus dem Zelt zu krauchen, war für den ein oder anderen
ein Akt des Unmöglichen. Doch nach langen Anstrengungen erblickten
alle Nasen die frische Luft. Jetzt ging es ans Einpacken und Zusammenräumen.
10.00 Uhr war Abschlußbriefing und Ehrung der Piloten. Dann war
es so weit, wieder nach Hause, leider. Abschließend kann man sagen
das wir Helfer sehr viele Erfahrungen sammeln konnten und es uns
riesigen Spaß gemacht hat. Unser Dank geht auch an die Piloten die
uns diese Woche ermöglicht haben.
D-KRIA
Ergebnisse
der Woche
| Standardklasse |
|
|
| Pilot |
Flugzeug |
Platzierung |
| Sven
Böttger |
Diskus
CS |
3.
Platz |
| Torsten
Wilker |
Cobra
15 |
4.
Platz |
|
|
|
| Clubklasse |
|
|
| Pilot |
Flugzeug |
Platzierung |
| Dr.
Michael Hengst |
Foka
5 |
2.
Platz |
|
|
|
| Doppelsitzerklasse |
|
|
| Pilot |
Flugzeug |
Platzierung |
Falk
Wozny/
Martin Rinker/
Helfer |
Puchacz |
6.
Platz |
|
|
|
| Flüge
außer der Wertung |
|
|
| Pilot |
Flugzeug |
Ergebnis |
| Sebastian
Groebel |
Pirat
27 |
5h
Dauerflug |
| Volker
Naumann |
Pirat
27 |
5h
Dauerflug |
|